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STAHR

(Space Team Aachen Hybrid Rocket)

A "STAHR" is born.

Während unsere vorherigen Raketen kommerzielle Standard-Festtreibstoffmotoren (COTS) verwendeten, soll unser nächstes Projekt mit einem Hybridmotor angetrieben werden, der vollständig vom Space Team Aachen entworfen und entwickelt wurde. Hybridmotoren verwenden separat und in unterschiedlichen Aggregatzuständen gespeicherte Treibstoffe, was die Gesamtsicherheit des Antriebssystems erhöht und gleichzeitig eine hohe Leistung bietet. Für unser Design wurde eine Kombination aus flüssigem Lachgas und einem festen Paraffinbrennstoff gewählt.


Die Space Team Aachen Hybrid Rocket, auch „STAHR“ genannt, soll einen Apogäum von 10 km erreichen. Es wird im Rahmen des Programms STERN (STudentische Experimental RaketeN) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konzipiert und gestartet, dessen Ziel es ist, Studententeams bei der Entwicklung suborbitaler Raketen zu unterstützen. STAHR soll 2024 von Esrange, Schweden aus starten.

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STAHR basiert auf dem ersten vom Space Team Aachen entwickelten Raketentriebwerk. Dieses Triebwerk ist auf einen durchschnittlichen Schub von 3000 Newton ausgelegt, der die Rakete mit Überschallgeschwindigkeit in eine Höhe von etwa 10 km bringen soll. Seit Anfang 2020 befinden sich der Motor und der für die Motortests erforderliche Prüfstand in der Entwicklung. Erste „Hot Fire“-Tests mit einem Subscale-Motor wurden bereits Anfang 2022 durchgeführt.

Wir werden voraussichtlich Triebwerkstests bis zum Start mit einem eigenen Prüfstand sowohl im Stoßwellenlabor in Aachen als auch an einem DLR-Standort durchführen. Das Projekt und seine Entwicklung werden sowohl vom DLR als auch von Instituten der RWTH betreut, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen an die Rakete erfüllt werden.

Der Körper der Rakete wird mit modernsten Wickel- und 3D-Drucktechniken aus Kohlefaser hergestellt. Der Tank, der für die Lagerung von bis zu 30 kg Oxidationsmittel bei einem Druck von über 60 bar erforderlich ist, wird ebenfalls inhouse aus CFK gefertigt und mit einem Aluminiumliner umschlossen. Die Avionik der Rakete, die ihre Flug- und Triebwerksdaten überwacht und sammelt, ist redundant ausgelegt und verwendet sowohl von Studenten entwickelte als auch kommerziell erhältliche Flugcomputer. Das Bergungssystem, das die sichere Rückkehr der Rakete zum Boden garantiert, wird wieder über ein doppeltes Fallschirmsystem, bestehend aus Brems- und Hauptschirm, verfügen. Im Gegensatz zu unseren bisherigen Raketen werden die gebrauchten Fallschirme nicht gekauft, sondern von den Studierenden mit Hilfe unserer Partnerinstitute der RWTH Aachen hergestellt.

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Ziele der Mission

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EIGENES TRIEBWERK ENTWICKELN

Das Hybried-Triebwerk von STAHR wird von Grund auf entwickelt und gefertigt

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10.000 HÖHENMETER ERREICHEN

STAHR soll 10km Höhe erreichen, mehr als das Dreifache von CARL

Versuchsplanung

  • Zielhöhe: 10 000 m

  • Antrieb: von Studenten entwickeltes (SRAD) Hybridtriebwerk

  • Durchschnittliche Schubkraft von 3000 N

  • Überschallfluggeschwindigkeit

  • Startgewicht: 100 kg

  • Wissenschaftliche Nutzlast

  • Redundantes Dual-Event-Fallschirm-Bergungssystem

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Überblick über die Projektphasen

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Unsere Unterstützung

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