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PROJEKTE

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Bildschirmfoto 2020-03-23 um 14.26.17.pn

Um am Space Port America Cup 2020 teilzunehmen entwickeln wir eine high power Rakete. Diese Rakete hat eine Zielhöhe von mehr als 3 Kilometer und ein Schub von bis zu 2400N. Mit einer Struktur aus Karbonfaser wird diese Rakete unsere Grenzen erweitern. Wir werden redundante Elektronik und Fallschirmsysteme verbauen um den Anforderungen der Raumfahrt gerecht zu werden. Das Design wird in FEM und CFD simuliert. Zusätzlich wird mit Flugsimulationen die Flugbahn optimiert. Wir haben gerade erst mit der Entwicklung begonnen und sind deswegen noch auf der Suche nach motivierter 

Unterstützung. 

Das ISRU MoonFibre EXperiment (IMFEX) wird von einem Studententeam des Space Team Aachen e.V. im Rahmen des 13. Zyklus des deutsch-schwedischen Studentenprogramms REXUS/BEXUS entwickelt. IMFEX fügt sich in das größere MoonFibre-Bild ein, indem es das erste Experiment ist, das beweist, dass das Spinnen von Basaltfasern in der Weltraumumgebung möglich ist, da dies noch nie zuvor geschehen ist. Es wird an Bord der REXUS 30 Höhenforschungsrakete vom Esrange Space Center in Nordschweden gestartet. Während des Parabelflugs wird das Experiment bis zu 3 Minuten unter Mikrogravitation stehen. Während dieser Zeit wird versucht, 1,4 km MoonFibre zu spinnen. Bei diesem Experiment wird schließlich der Einfluss der Schwerkraft auf den Spinnprozess der Fasern sowie auf ihre mechanischen Eigenschaften untersucht. Die Ergebnisse dieses Experiments sind ein entscheidender Input für die Entwicklung zukünftiger Faserspinnanlagen auf dem Mond.


Mehr Informationen über:
https://moonfibre.com/rexus

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Nach dem erfolgreichen Start von CARL auf der EuRoC 2020 verlagert sich der Focus von Space Team Aachen nun auf ein größeres und mutigeres Projekt. Während unsere bisherigen Raketen mit kommerziellen Feststoffantrieben

ausgestattet waren, soll das nächste Projekt mit einem Hybridantrieb fliegen, der vollständig vom Space Team Aachen entworfen und entwickelt wird.

 

Die Space Team Aachen Hybrid-Rakete, oder "STAHR", soll einen Höhepunkt von 10 km erreichen um in der 30.000-Fuß-Kategorie, sowohl an europäischen als auch an amerikanischen Wettbewerben teilzunehmen. Hybrid-Raketenantriebe

verwenden Treibstoffe die getrennt und in verschiedenen Aggregatzuständen gelagert werden. Dies erhöht die Gesamtsicherheit des Antriebssystems und ermöglicht gleichzeitig eine höhere Leistung. Für unser Design wurde eine Kombination aus flüssigem Distickstoffoxid (auch Lachgas genannt) und einem festen Paraffintreibstoff gewählt.

Screenshot 2020-11-08 at 17.46.41.png

FRODO

Diese Rakete wurde designt um die Flughöhe mit kommerziell verfügbaren Antrieben, ohne Lizenz, zu maximieren. Vier D-Klasse Antriebe wurden an der Rakete montiert um einen Schub von bis zu 80N zu erzeugen und die Rakete auf 650 meter zu fliegen. Das Nose Cone wurde optimiert um fortgeschrittene Avionik unterzubringen und die Körperröhre für die Ausstoßladung abzudichten. Das Ziel war  es, mit dieser Rakete Erfahrung im mid-power Raketenbereich zu erlangen. Zusätzlich sollte die fortgeschrittene Elektronik und die elektrische Zündung getestet werden.

Aufgrund einer Fehlproduktion der Triebwerke wird sich der Start dieser Rakete auf den frühen Dezember verschieben.

Duhnsen

Brenner

Diese Rakete is eine zwei-stufige Rakete. Sie wird von zwei C-Klasse Motoren angetrieben um die Rakete auf circa 600 meter zu bringen. Durch das Design dieser Rakete konnten wir viel Erfahrung im Bau von Stufenraketen erlangen. Probleme wie Stufentrennung und Stabilität wurden getestet und als funktionsfähig bewiesen. Wir haben diese Rakete mit einem Gyroskop und einem barometrischen Höhenmesser ausgestattet um den Stufentrennungsprozess genau verfolgen zu können. Eine gestufte Rakete kommt mit kleineren Antrieben auf höhere Flughöhen.

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Hitzeschilde sind für den Wiedereintritt aller orbitalen Raumfahrzeuge von entscheidender Bedeutung und ein integraler Bestandteil zukünftiger wiederverwendbarer (Wieder-) Eintrittsfahrzeuge. Ein Designkonzept für derartige Hitzeschilde, das derzeit untersucht wird, basiert auf transpirativer Kühlung. Dabei wird ein Kühlgas an der Oberfläche der Struktur eingeblasen, um die thermalen Lasten zu reduzieren. Obwohl dieses Konzept bereits umfangreicher Forschung und Windkanaltests unterzogen wurde, wurde die Transpirationskühlung bisher nicht für Hitzeschutzsysteme von Raumfahrzeugen eingesetzt. TRACE soll nun erstmals Transpirationskühlung bei einem Wiedereintrittskörper in einem Flugexperiment testen und validieren.

AQUIS - Das Ziel von Projekt AQUIS ist die Entwicklung eines echten Nanosatelliten nach dem Pocketqube Standard von Alba Orbital und der TU Delft. Pocketqubes sind miniaturisierte Cubesats mit den Abmessungen 5 x 5 x 5 cm in Start Konfiguration und nur 250 gr Startmasse. Die erste Version des Satelliten wird mindestens über einen On Board Computer (OBC), Energieversorgungssystem mit Solarzellen, Telemetrie- und Kommunkationsystem verfügen. Weitere Systeme sollen im Laufe des Projekts hinzukommen. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt der Fokus auf Forschung, Design und Entwicklung. Eine tatsächliche Launch Campaign ist aktuell nicht vorgesehen, wird aber hoffentlich in der Zukunft möglich.

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Mit dem Innovation Team wurde ein kleines Team aufgestellt, das neben den großen Raketenprojekten schnell komplexere Projekte umsetzen kann. Das erste Projekt des Teams ist die Rakete "Alpha", die den Thrust Vector über einen Motor-Gimbal aktiv steuern kann, um sich somit aktiv selbst zu stabilisieren. Somit sammeln wir Erfahrung in der Entwicklung eigener Regelungskreise und Steuerungen. Da eine solche Entwicklung mitunter sehr aufwendig und zeitintensiv werden kann wurde beschlossen ein kleineres Team aufzustellen, damit schnell und direkt gearbeitet werden kann.

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Bildschirmfoto 2020-03-23 um 14.26.17.pn

Um am Space Port America Cup 2020 teilzunehmen entwickeln wir eine high power Rakete. Diese Rakete hat eine Zielhöhe von mehr als 3 Kilometer und ein Schub von bis zu 2400N. Mit einer Struktur aus Karbonfaser wird diese Rakete unsere Grenzen erweitern. Wir werden redundante Elektronik und Fallschirmsysteme verbauen um den Anforderungen der Raumfahrt gerecht zu werden. Das Design wird in FEM und CFD simuliert. Zusätzlich wird mit Flugsimulationen die Flugbahn optimiert. Wir haben gerade erst mit der Entwicklung begonnen und sind deswegen noch auf der Suche nach motivierter 

Unterstützung. 

Das ISRU MoonFibre EXperiment (IMFEX) wird von einem Studententeam des Space Team Aachen e.V. im Rahmen des 13. Zyklus des deutsch-schwedischen Studentenprogramms REXUS/BEXUS entwickelt. IMFEX fügt sich in das größere MoonFibre-Bild ein, indem es das erste Experiment ist, das beweist, dass das Spinnen von Basaltfasern in der Weltraumumgebung möglich ist, da dies noch nie zuvor geschehen ist. Es wird an Bord der REXUS 30 Höhenforschungsrakete vom Esrange Space Center in Nordschweden gestartet. Während des Parabelflugs wird das Experiment bis zu 3 Minuten unter Mikrogravitation stehen. Während dieser Zeit wird versucht, 1,4 km MoonFibre zu spinnen. Bei diesem Experiment wird schließlich der Einfluss der Schwerkraft auf den Spinnprozess der Fasern sowie auf ihre mechanischen Eigenschaften untersucht. Die Ergebnisse dieses Experiments sind ein entscheidender Input für die Entwicklung zukünftiger Faserspinnanlagen auf dem Mond.


Mehr Informationen über:
https://moonfibre.com/rexus

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Nach dem erfolgreichen Start von CARL auf der EuRoC 2020 verlagert sich der Focus von Space Team Aachen nun auf ein größeres und mutigeres Projekt. Während unsere bisherigen Raketen mit kommerziellen Feststoffantrieben

ausgestattet waren, soll das nächste Projekt mit einem Hybridantrieb fliegen, der vollständig vom Space Team Aachen entworfen und entwickelt wird.

 

Die Space Team Aachen Hybrid-Rakete, oder "STAHR", soll einen Höhepunkt von 10 km erreichen um in der 30.000-Fuß-Kategorie, sowohl an europäischen als auch an amerikanischen Wettbewerben teilzunehmen. Hybrid-Raketenantriebe

verwenden Treibstoffe die getrennt und in verschiedenen Aggregatzuständen gelagert werden. Dies erhöht die Gesamtsicherheit des Antriebssystems und ermöglicht gleichzeitig eine höhere Leistung. Für unser Design wurde eine Kombination aus flüssigem Distickstoffoxid (auch Lachgas genannt) und einem festen Paraffintreibstoff gewählt.

Screenshot 2020-11-08 at 17.46.41.png

FRODO

Diese Rakete wurde designt um die Flughöhe mit kommerziell verfügbaren Antrieben, ohne Lizenz, zu maximieren. Vier D-Klasse Antriebe wurden an der Rakete montiert um einen Schub von bis zu 80N zu erzeugen und die Rakete auf 650 meter zu fliegen. Das Nose Cone wurde optimiert um fortgeschrittene Avionik unterzubringen und die Körperröhre für die Ausstoßladung abzudichten. Das Ziel war  es, mit dieser Rakete Erfahrung im mid-power Raketenbereich zu erlangen. Zusätzlich sollte die fortgeschrittene Elektronik und die elektrische Zündung getestet werden.

Aufgrund einer Fehlproduktion der Triebwerke wird sich der Start dieser Rakete auf den frühen Dezember verschieben.

Duhnsen

Brenner

Diese Rakete is eine zwei-stufige Rakete. Sie wird von zwei C-Klasse Motoren angetrieben um die Rakete auf circa 600 meter zu bringen. Durch das Design dieser Rakete konnten wir viel Erfahrung im Bau von Stufenraketen erlangen. Probleme wie Stufentrennung und Stabilität wurden getestet und als funktionsfähig bewiesen. Wir haben diese Rakete mit einem Gyroskop und einem barometrischen Höhenmesser ausgestattet um den Stufentrennungsprozess genau verfolgen zu können. Eine gestufte Rakete kommt mit kleineren Antrieben auf höhere Flughöhen.